Hundewissen: Serotonin macht Hunde happy

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Das Hormon Serotonin sorgt für ausgeglichene Hunde ©Adobe Stock/ Dyrefotografi.dk

Serotonin ist ein Hormon und Neurotransmitter mit einer Vielzahl von Aufgaben. Als Botenstoff wirkt es im Gehirn von Mensch und Tier dämpfend. Es arbeitet dort an so vielen Stellen gleichzeitig, dass es die Gesamtstimmung des Individuums verändern kann. Gibt es genügend Serotonin-Rezeptoren an den richtigen Stellen und ist es in ausreichender Menge vorhanden, sorgt es für Gelassenheit, Zufriedenheit und Stabilität. Im Darm ist es beteiligt an der Verdauung.

Manche Hunde laufen unruhig durch die Wohnung und kommen nur schwer zur Ruhe. Sie sind reizempfindlich und impulsiv, können sich schlecht konzentrieren und schlafen wenig. Das kann verschiedene Gründe haben. Ganz gleich, welche Ursache dahintersteckt, eines ist sicher: Im Gehirn solcher Hunde ist die Wirkung des Serotonins schwach, denn Serotonin dämpft Erregungszustände.  

Die Frage ist: Lässt sich Serotonin als natürliches Beruhigungsmittel beim Hund stärken und stabilisieren, um solchen hyperaktiven Hunden zu mehr Ausgeglichenheit zu verhelfen? Und wenn ja, wie? Eine ganze Reihe von Fachleuten hat sich diesem Thema gewidmet. Der folgende Artikel fasst den aktuellen Wissensstand zusammen. 

Nice to know: Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen 

Neurotransmitter sind Botenstoffe, die für die chemische Kommunikation zwischen Nervenzellen (Neuronen) zuständig sind. Diese Kommunikation entsteht an den neuronalen Kontaktstellen, den Synapsen, über die Reize an die Folgezelle weitergegeben werden. Dabei berühren sich die Zellen nicht direkt, sondern die Signale müssen innerhalb der Synapse eine Lücke “überspringen”, den Synaptischen Spalt. Je nachdem, welcher Botenstoff in den Synaptischen Spalt ausgeschüttet wird, werden unterschiedliche Informationen weitergegeben.

Bei der chemischen Reizweiterleitung  werden auf der “Sender-Seite” der Synapse Neurotransmitter – beispielsweise Serotonin – ausgeschüttet und in den Spalt abgegeben. Auf der Seite der Folgezelle lösen sie eine Reaktion und damit die Weiterleitung des Reizes aus. Anschließend werden die Botenstoffe aus dem Synaptischen Spalt rückgeführt oder enzymatisch abgebaut. Die Abbau-Produkte können im Urin nachgewiesen werden. Dies ist ein permanent ablaufender Vorgang im Nervensystem, über den Umweltreize an einen Zielort im Gehirn und im Körper weitergeleitet werden. 

Was ist Serotonin? 

Serotonin – Synonyme sind 5-Hydroxytryptamin oder 5-HT – wird vom Körper aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt. Dieses kommt natürlicherweise in der Nahrung von Mensch und Tier vor. Der Umbau von Tryptophan zu Serotonin findet in vielen Zell-Typen statt. Für das Wohlbefinden von Menschen und Hund sind vor allem die Produktionsstätten Darm und Gehirn von Bedeutung. Das im Darm produzierte Serotonin gelangt direkt in den Blutkreislauf, scheitert aber an der Blut-Hirn-Schranke und kann nicht über das Blut ins Gehirn transportiert werden.  

Nice to Know: Blut-Hirn-Schranke 

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine Barriere, die wie ein Filtersystem zwischen dem Blutkreislauf des Körpers und dem Gehirn funktioniert. Sie schützt das Gehirn vor schädigenden Stoffen, die im Blut enthalten sind: Viren, Gifte, körpereigene Botenstoffe, die nicht ins Gehirn gelangen dürfen. Was ins Gehirn gelangen soll, muss diese Barriere überwinden können. Das geschieht durch spezielle Transporter-Moleküle. Gibt es für einen Stoff keinen Transporter durch die Schranke, ist der Übergang vom Blutkreislauf des Körpers in den Blutkreislauf des Gehirns nur selten möglich. 

Auch Tryptophan muss zur Überwindung dieser Barriere an spezielle Transportmoleküle gebunden werden. Ein wichtiger Aspekt, denn an den Transportern konkurriert es mit anderen Stoffen um einen “Platz im Taxi”. Die Folge: Nicht nur bei zu wenig Tryptophan in der Nahrung, auch bei großer Konkurrenz an den Transportern gelangt zu wenig Tryptophan ins Gehirn und kann für Serotoninmangel beim Hund sorgen.

Hat es die Blut-Hirn-Schranke überwunden, wird Tryptophan von spezialisierten Zellen (den Raphe-Kernen) über eine Zwischenstufe zu Serotonin umgebaut und wirkt im ganzen Gehirn als Neurotransmitter, auch in der Großhirnrinde, im Gefühlszentrum (Limbisches System) und im Gedächtniszentrum (unter anderem Hippocampus). Oft wird es auch als Neuromodulator (Veränderer der Gesamtstimmung) bezeichnet, weil es so viele Bereiche des Gehirns gleichzeitig beeinflusst. 

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Aufbau des Hormons und Neurotransmitter Serotonin ©Adobe Stock/ peshkova

Zusammenspiel mit anderen Botenstoffen beim Hund 

Zellwände haben spezielle Stellen, an die unter anderem Serotonin binden und seine Wirkung entfalten kann. Diese Stellen werden „Rezeptoren“ genannt. In Körper und Gehirn gibt es viele verschiedene Serotonin-Rezeptoren. Je nach Art des Rezeptors kann Serotonin unterschiedlich wirken. So wie ein Mensch unterschiedliche Arbeit verrichtet, je nachdem, ob er in der Küche, im Stall oder am Schreibtisch werkelt.  

Serotonin wirkt beruhigend und macht zufrieden. Das gilt für Menschen und Hunde gleichermaßen. Gleichzeitig beeinflusst es auch andere Hormone und Neurotransmitter: 


Oxytocin  
“Bindungs-” oder “Geborgenheitshormon”. Wird durch Serotonin gefördert und wirkt sich günstig auf den Serotoninspiegel aus. 

GABA  
Ruhig und schläfrig machender Stoff im Gehirn. Wird durch Serotonin gefördert und wirkt sich günstig auf den Serotoninspiegel aus. 

Dopamin 
Fördert Neugierde und Vorfreude. Ist eine Aufgabe mit freudigem Eifer (Einfluss von Dopamin) erfolgreich bewältigt worden, kann sich Zufriedenheit anschließen (Einfluss von Serotonin). Dieser Übergang gelingt nicht immer – weswegen eifrige Menschen oder Tiere dann nach dem nächsten „Dopamin-Kick“ Ausschau halten. Das kann den Hund empfindlich und reizbar gegenüber Umweltreizen machen. 
Läuft alles “rund”, wirkt Serotonin dagegen beruhigend auf das Dopamin System. Es kann sogar die überschießende Dopamin-Aktivität hemmen, die bei Stereotypien auftritt.

Wirkung von Serotonin im Hundekörper  

Im Darm hat Serotonin eine Schlüsselrolle: Es steuert als Hormon Appetit und Darmbewegung, Schmerzempfinden und Stimmung. Man spricht inzwischen von einer Darm-Hirn-Achse. Beim Menschen werden etwa 90% des Serotonins im Darm produziert. Im Hindurchgleiten stimuliert der Nahrungsbrei im Darm Serotonin-produzierende Zellen zur Freisetzung des Hormons. Das hat zwei wichtige Folgen: 

  1. Die normale Darmbewegung wird gefördert. Über ein Feedback-System gelangen Informationen über diese positive Situation zum Gefühlszentrum im Gehirn. Darum macht satt auch zufrieden und beruhigt.  
  1. Enthält der Nahrungsbrei Reizstoffe wie Gifte oder die Produkte ungünstiger Mikroben, wird die Serotonin-Produktion für eine schnelle Passage des Darminhalts gesteigert. Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall entstehen. Das ist sinnvoll, denn Unverträgliches muss so schnell wie möglich ausgeschieden werden. Jetzt sorgen Feedback-Schleifen im Körper dafür, dass das Lebewesen sich unwohl fühlt.  

Chronische Darmerkrankungen haben einen besonders anhaltenden ungünstigen Effekt. Zum einen können sie eine dauerhafte Veränderung in der körpereigenen Serotonin-Produktion bewirken. Zum anderen kann die Darmflora (Mikrobiom) betroffen sein. Einige der zum Mikrobiom gehörenden Darmbakterien produzieren ebenfalls Serotonin. Sie sind gebunden an ein bestimmtes Milieu im Darm. Verändert sich das Darmmilieu durch die Darmerkrankung, kann sich das negativ auf die Serotonin produzierenden Bakterien auswirken.

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Darm und Gehirn sind Produktionsorte von Serotonin, sie stehen miteinander
in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig, werden aber auch von außen und von anderen Vorgängen im Körper beeinflusst ©Patricia Lösche

Serotonin, Stress und Verhalten  

“Serotonin organisiert die Anpassung an die jeweiligen Lebensbedingungen.”  (Steve Lindsay) 

Sind die Lebensbedingungen gut, dann sorgt Serotonin für Ruhe, freundliche Stimmung, Fairness zu Sozialpartnern und insgesamt für eine zufriedene Anpassung an das Bestehende. Alles kann so bleiben wie es ist, und nicht jede Störungen löst beim Hund Aktivität aus. Selbst Umweltreize wie Nachbarhund Jonny kann dann unseren Rocky nicht aus der Ruhe bringen, denn der ausgeglichene Serotonin-Haushalt sorgt für eine 

  • Dämpfung von Angst und Ärger
  • Reduzierung übermäßiger Aktivität und allgemeiner Erregung 
  • Hemmung von Impulsivität 
  • Reduzierung von Aggression 
  • Steigerung von freundlichen Interaktionen 
  • Senkung von Appetit und Schmerz 

Außerdem fördert er Schlaf und Schlafqualität und reduziert bei manchen Tierarten das Jagdverhalten. 

Ein guter, stabiler Serotonin-Spiegel macht zufrieden, ausgeglichen, belastbar, freundlich und optimistisch. Stressanfälligkeit, Ängste, Aggressionen, Depressionen und sogar Zwangsstörungen (z.B. Kreiseln, übermäßiges Lecken) lassen sich durch eine Optimierung des Serotonin-Haushalts oft minimieren. Serotonin hilft außerdem beim Lernen: Mit ausreichender Menge im Gehirn sind Menschen und Tiere geistig beweglicher und aufmerksamer. Das Gelernte festigt sich schneller.  

Bei Stress wird das Serotonin-System durch verschiedene Feedback-Mechanismen gehemmt. Das gilt sowohl für akuten Stress, als auch für langanhaltende Stress-Phasen. Dazu zählen unter anderem  

  • anhaltende Einsamkeit oder Isolation 
  • Erziehung und Training mit einem hohen Maß an Strafreizen 
  • ständige Überforderung 
  • Schmerzen oder Erkrankungen  

Hunde, aber auch wir Halter, reagieren unter dem Einfluss von Stresshormonen stärker auf negative Umweltreize und sind schneller alarmiert. Biologisch gesehen ist das gut so, es hilft, sich der schwierigen Lage anzupassen oder sie zu verändern. Zum Beispiel durch Flucht oder Gegenwehr. Die dämpfende Wirkung des Serotonins wäre da kontraproduktiv. 

Freundlichkeit stabilisiert  

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde der Frage nachgegangen, wie ein ausreichender und stabiler Serotonin-Spiegel im Gehirn von Hunden erreicht werden kann. Hier sind einige Ergebnisse: 

  • Noch immer ist die Ansicht weit verbreitet, ein „aggressiver“, unruhiger oder hyperaktiver Hund brauche eine besonders strenge Kontrolle. Das Gegenteil ist der Fall: Freundlicher Umgang macht den Hund freundlicher. 
  • Viele Studien belegen: Hunde, die hart erzogen oder trainiert werden, zeigen häufiger auffällige Aggression oder andere Verhaltensprobleme. (Lindsay et al., 2000) 
  • In der Praxis stellen Fachleute, die mit Hunden arbeiten, fest: Ein liebevoller, geplanter und gut strukturierter Umgang mit „schwierigen“ Hunden ist das effektivste Mittel für eine Normalisierung des Verhaltens. 

Der Einfluss von Stress durch Härte auf das Serotonin-System erklärt diese Beobachtungen

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Nasenarbeit und Beschäftigung in Kooperation mit dem Menschen können den Serotoninspiegel erhöhen ©Adobe Stock/ Karoline Thalhofer

Das macht den Hund glücklich

Körperliche Betätigung erhöht den Serotoninspiegel – wenn sie freiwillig und gern ausgeführt wird. Einer der Gründe, warum Sport uns Menschen zufrieden macht. Für ein dauerhaft besseres Serotonin-System sollte die körperliche Bewegung mindestens sechs Wochen lang regelmäßig durchgeführt werden. Bedeutet die Bewegung für den Hund allerdings Stress, etwa weil er Schmerzen oder Angst hat oder weil er überstimuliert wird, wirkt sich das – wie oben geschildert – negativ auf das Serotonin-System aus.  

Auch das Lösen von Aufgaben kann den Einfluss von Serotonin beim Hund erhöhen. Dabei spielen individuelle Vorlieben eine wichtige Rolle. Eine private und formlose Umfrage unter befreundeten Hundetrainern ergab, dass ihre Hunde ganz unterschiedliche „Hobbies“ haben, die für ein Plus an Wohlbefinden sorgen. Dazu gehörten:  

  • Sitzen auf Aussichtsplattformen und Betrachten der Umgebung (Herdenschutzhung)
  • 15 Minuten Agility (einzeln)
  • Lange Spaziergänge
  • Mantrailing
  • Kuscheln mit Menschen
  • 10 Minuten Obedience
  • 30 Minuten-Spaziergang mit kleinen Aufgaben

Es ist wichtig herauszufinden, welche Art von Beschäftigung einen bestimmten Hund zufrieden macht. Passt die Beschäftigung zum Hund, ist sie besonders effektiv.  Das Schöne daran ist: Unmittelbar auf die jeweilige Beschäftigung folgt eine Phase der Zufriedenheit. 

Bei uns Menschen beeinflusst Arbeit mit den Händen (Handarbeit, Werken, Putzen oder Gartenarbeit) den Serotoninstoffwechsel positiv, das wurde von Kelly Lambert nachgewiesen. Bei Ratten hat aufwändige Futtersuche diesen Effekt. Auch bei Hunden gehört das Suchen nach Futter zu arttypischen Verhaltensweisen, die Zufriedenheit nach sich ziehen. Futtersuchspiele, Nasenarbeit und jede Beschäftigung in Kooperation mit dem Menschen sind ein guter Beitrag zum ausgeglichenen Serotonin-Haushalt und damit zum Hundeglück. Nicht weniger wichtig sind ausreichende Ruhephasen. Schläft der Hund nicht, kann er reizbar und empfindlich werden, denn Schlaf entstresst und im Schlaf erholt sich das Serotonin-System. Mit Feedback-Wirkung: Das Einschlaf-Hormon Melatonin entsteht aus Serotonin. Kein Wunder also, dass guter Schlaf glücklich macht – auch Hunde. 

Harmonie mit dem Hund für mehr Serotonin 

Eine stabile Beziehung mit viel angenehmer Zuwendung wirkt sich ebenfalls günstig auf den Serotonin-Stoffwechsel aus. Schon während der Trächtigkeit der Hündin beeinflussen ihre Lebensumstände bei den Embryos die Entwicklung des körpereigenen Beruhigungsstystems, zu dem Serotonin gehört. Sind die frühen sozialen Erfahrungen für den Welpen positiv, erfährt er Sicherheit, Vertrauen und Zuneigung, kann sich das Serotonin-System günstig entwickeln, eine gute Voraussetzung für das spätere Leben.  

Auch ein erwachsener Hund profitiert von stabilen, positiven Beziehungen zum Menschen. Das bedeutet: Freundlichkeit, Vorhersagbarkeit, verständliche Kommunikation mit dem Hund und Respekt vor seinen Bedürfnissen, ganz gleich, ob Kuscheln oder freundliche Distanz das Wohlgefühl erhöht. Ein zufriedener und gelassener Hund ist also kein Zufall.  

Fazit

Ein ausgeglichener Serotonin-Haushalt macht Hunde zufrieden. Beste Voraussetzung für die Entstehung eines ausgeglichenen Serotonin-Systems ist die gute Zucht und Aufzucht und ein Futter, das Tryptophan in ausreichender Menge bereitstellt. Stressfreie Bewegung und Beschäftigung, freundlicher Umgang, ausreichend Schlaf, eine gute Beziehung zum Menschen und die Möglichkeit, Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen, stärken es. Stress durch Schlafmangel, Bewegungseinschränkung oder Überforderung und harter Umgang schwächen es. 

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Schlaf und stabile Beziehungen wirken sich günstig auf Serotonin aus. ©Adobe Stock/kobkik 

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autorin maria hense

Maria Hense

Die Tierärztin Maria Hense erwarb ihr umfangreiches Wissen über Hunde durch Beobachtungen an Wölfen, Pudelwölfen und Hunden. Zahlreiche Fortbildungen über Ethologie, Haltung und Verhalten von Haustieren sowie Verhaltenstherapie folgten. Dieses Wissen vermittelt sie in ihrer verhaltenstherapeutischen Tierarztpraxis und als Hundetrainerin. Ihre Ziele: psychisch gesunde, alltagstaugliche Hunde, zufriedene Besitzer und artgerechte Beschäftigung des Hundes. Dabei setzt sie auf Problemlösungen, die Hund und Mensch nicht unter Druck setzen und ohne Zwangsmittel auskommen. 2010 erschien ihr Buch „Der hyperaktive Hund“. Zusammen mit Christina Sondermann verfasste sie die Bücher „Spiele für die Hundestunde“ (2007) und „Perspektivwechsel“ (2014). Maria Hense hält Seminare für Hundebesitzer, Trainer sowie Verhaltenstherapeuten und ist seit vielen Jahren als Dozentin, Autorin und Tutorin für die ATN tätig.

Quellenauswahl (für das Gesamtverzeichnis bitte „Quellen“ anklicken)

Alberghina, D. et al.: An exploratory study about the association between serum serotonin concentrations and canine-humansocialinteractions in shelter dogs (Canis familiaris), Journal of Veterinary Behavior (2017) 

Case L.P.:Tryptophan for Dogs: Let’s look at the science behind the popular notion  that tryptophan produces a calming, sleepy effect for dogs, The Whole Dog Journal (2019)

Hoffman J.M. et al.: Tryptophan metabolism is differently regulated between large and small dogs, GeroScience (2020) 

Alberghina, D. et al.: An exploratory study about the association between serum serotonin concentrations and canine-humansocialinteractions in shelter dogs (Canis familiaris), Journal of Veterinary Behavior (2017) 

Bosch G. et al.: Impact of nutrition on canine behaviour: current status and possible  
mechanisms Nutrition Research Reviews (2007)

Case L.P.:Tryptophan for Dogs: Let’s look at the science behind the popular notion  that tryptophan produces a calming, sleepy effect for dogs, The Whole Dog Journal (2019)

Crowell-Davis S. : Veterinary Psychopharmacology , Murray T. Blackwell (2006)

Dodman, N.: Pets on the Couch, Atria Publishing (2017) 

DeNapoli JS et al.: Effect of dietary protein content and tryptophan supplementation on dominance aggression, territorial aggression, and hyperactivity in dogs Journal of the American Veterinary Medical Association (2000)

Hoffman J.M. et al.: Tryptophan metabolism is differently regulated between large and small dogs, GeroScience (2020) 

Lambert, K.: Lifting Depression, Basic Books (2008)

Mayer, E.: Mind-Gut-Connection, Harper Collins Publishers (2016)

Patrick R.P. et al.: Vitamin D hormone regulates serotonin synthesis. FASEB Journal (2014)

Templeman, J.R.: Dietary Tryptophan Requirements in Adult Dogs and How Optimization of the Tryptophan to Large Neutral Amino Acid Ratio Affects the Metabolism and Gut Health in Actively Training Sled Dogs. Thesis, University of Guelph (2020)

Tricklebank, M. et al.: The Serotonin System, Elsevier (2017)

Tahirany Diaz: Serotonin Toxicity Senior Paper, Oregon State University (2020)

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